Musik, Pädagogik, Theologie, Philosophie.
Schauspiel; Psychologische Beratung (VFP) mit Schwerpunkt „Psychologie der Trauer”; Hospizdienst.
Schauspielerin; Lehrertätigkeit an Berliner Gymnasien;
selbständige Immobilienmaklerin; Seminartätigkeit, Psychologische Beraterin.
Seit 1993
intensive Auseinandersetzung mit der Prozess-Metaphysik des englischen Mathematikers, Naturwissenschaftlers und Philosophen Alfred North Whitehead: Paradigma einer relationalen, organischen, prozessualen Weltsicht; metaphysische Grundlage für ein neues, erweitertes Verständnis von Wirklichkeit und damit Grundlage für den aktuellen Interdisziplinären Diskurs.
Seit 1993
gleichzeitig Arbeit an dem Roman „Das Leben liegt in den Zwischenräumen”: eine Hommage an Whitehead. Der Titel des Buches ist ein Zitat von Whitehead: „Das Leben liegt in den Zwischenräumen jeder lebenden Zelle und in den Zwischenräumen des Gehirns verborgen”. (A.N. Whitehead, Prozess und Realität)
Der Gedanke des Zwischenräumlichen wird in dem Roman erweitert und auf verschiedenste Lebensbereiche übertragen; untereinander vernetzte Erzählstränge, Szenen, Skizzen entdecken und verfolgen das Leben der Figuren über Jahrzehnte. Nicht eine in sich geschlossene Handlung steht im Vordergrund, sondern was zwischen den Handlungsabläufen liegt, kaum aussagbar ist und doch mitschwingt bei allem, was geschieht, wird beleuchtet. Zwischenräume werden zu subjektiven, intimen Erlebnisräumen; zu bewussten Freiräumen, die die horizontale Erzählebene immer wieder unterbrechen, zum Stillstand bringen. In den Zwischenräumen geschieht Wesentliches: Vergegenwärtigung des Augenblicks; Intensivierung der absoluten Gegenwart (gemäß der Neuen Phänomenologie der Gegenwart v. Hermann Schmitz in „System der Philosophie”); Versinken in der Unmittelbarkeit des Hier und Jetzt als ein Stück Ewigkeit, in und neben der Zeit. Zwischenräume bieten Raum für Reflexionen, Assoziationen, Träume, Erinnerungen und Verdichtung von Wahrnehmungen, Empfindungen, Erregungszuständen bis hin zu Kontemplation und mystischem Erleben.
Gernot Böhme begrüßt den Mut zu einem solchen Experiment und schreibt über „Das Leben liegt in den Zwischenräumen”: „...Die Darstellungen des Intimen geraten ja gewöhnlich in die Nähe der Pornographie...
(Der Autorin) gelingt es dagegen, die Erfahrung von innen zu artikulieren”. Böhme sieht die Protagonisten des Romans „als leibliche Wesen, die wie Engel durchsichtig werden, sich selbst und dem teilnehmenden Leser”.
Seit 2001
fundamentaltheologische Studien in Zusammenhang mit der Prozess-Theologie, z.B. Fragen:
nach der Sinnhaftigkeit theologischer und religiöser Standpunkte im säkularen Raum; nach der Bedeutung metaphysischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für die begriffliche Bestimmung des Glaubens (Interdisziplinärer Diskurs); nach einem ganzheitlichen Horizont der Wirklichkeit und der grundlegenden Vereinbarkeit von Vernunft und christlichem Glauben.
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Das Leben liegt in den Zwischenräumen, Hörprobe, Prolog, gelesen von Maria Reinecke: |
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La Rambla, Barcelona-Story,
PalmArtpress Berlin 2009; Anna fliegt für eine Woche alleine nach Barcelona Hörprobe, 2. Kapitel, gelesen von Maria Reinecke: |
Buchpräsentationen und Lesungen in Berlin u. a.: